Unsere Gemeinde Tautenburg
 
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Kurze Historie

Ausflugsziele und Sehenswertes
Siehe auch die Karte der markanten Orte in und um Tautenburg bei den Karten


  Die Tautenburg
Die Tautenburg, 272m über NN gelegen, wurde 1223 ertmals urkundlich erwähnt. Lange Zeit war sie Zentrum eines großen Wirtschafts- und Verwaltungsgebietes. 1780 wurde die Burg abgetragen und das Material zum Bau des Jutiz- und Rentamtes in Frauenprießnitz benutzt. Nur der Bergfried blieb übrig und ist bis heute das weithin sichtbare und einzige Wahrzeichen der alten Geschichte Tautenburgs.

Dorfkirche
Die Evangelische Kirche wurde in den Jahren 1881 bis 83 im neugotischen Stil erbaut. Besonders interessant sind die in ihrem Mittelteil mehrreihige Empore, die separate Taufkapelle mit ihrem schönen Fenster sowie das Chorfenster mit dem Christusbild. Der Opferstock, verziert mit einem keinen Fisch, der "einen Stater im Mund hält (Matth. 17, 27), glänzend wie eine Silbermünze, damit man nicht Kupfer einwarf", kündet vom Wissen um die auch künftig immer wiederkehrenden Geldsorgen der Kirchgemeinde. Einen einzigartigen Anblick bietet die farbige Rosette über der Orgel, wenn die Strahlen der Sonne auf sie treffen.
Besichtigungen sind nach Vereinbarung oder auf gut Glück möglich. Fragen Sie im Pfarrhaus gegenüber der Kirche, Tel. (036427) 22854.
Ausführliche Beschreibung der Kirche
 

  Thüringer Landessternwarte 'Karl Schwarzschild'
Das Observatorium wurde 1960 als angegliedertes Institut der früheren Deutschen Akademie der Wissenschaften (Ost-Berlin) gegründet und nach dem berühmten Astronomen und Physiker Karl Schwarzschild (1873 - 1916) benannt.
Nach der Wiedervereinigung Deutschlands wurde das Institut 1992 als "Thüringer Landessternwarte 'Karl Schwarzschild' Tautenburg" wiedergegründet. Es arbeitet jetzt als Staatsobservatorium des Freistaates Thüringen.
Mit dem 2-Meter-Spiegelteleskop des Observatoriums wurden gerade in letzter Zeit wieder sehr interessante Entdeckungen neuer Sterne und anderer Himmelsobjekte gemacht.
Das Observatorium bietet eine eigene Homepage http://www.tls-tautenburg.de an. Informieren Sie sich dort weiter, evtl. auch nach Anprechpartenern für eine  Besichtigung.

Hirschgehege
Über 20 Dammhirsche leben gegenwärtig im einige Hektar großen Gehege in Tautenburg. Der erfurchtgebietende "Hirsch Heinrich", ältestes und stärkstes Tier, beeindruckt mit seinem gewaltigen Schaufelgeweih. Im Frühjahr und Sommer macht das Zusehen besonders viel Spaß: Die Jungtiere tummeln sich übermütig auf der Wiese. Im Herbst kann man manchen Kampf beobachten, bei dem die Geweihe laut aufeinanderschlagen. Bisher hat sich noch immer "Heinrich" durchgesetzt.
Wer etwas füttern möchte: Salat- und Kohlblätter, Fallobst, Gemüse- und Obstreste. Kein Zucker! Kein Gebäck, keine Süßigkeiten und ähnliches (Zuckeranteil)! Zucker ist Gift für Wiederkäuer! (Übrigens: Pferde sind keine Wiederkäuer)
 

  Hohe Lehde und Sophienterasse
Die Hohe Lehde und die Sophienterrasse geben einen weiten Blick über das Saaletal westlich von Tautenburg frei. Südwärts kann man bis nach Jena gucken. Das Bild zeigt in diese Richtung, aber die Auflösung reicht leider nicht aus. Vis á vis liegen die Dornburger Schlösser.
Man wandert etwa 30 bis 45 Minuten von Tautenburg aus zur Hohen Lehde oder Sophienterrasse.
Zietschkuppe
Die Zietschkuppe bietet einen ähnlich schönen Blick über das Gleistal südlich von Tautenburg wie die Hohe Lehde und die Sophienterrasse im Westen.
Zu Fuß benötigt man ca. 30 Minuten von Tautenburg aus dorthin.
Und weil die Bilder sich so gleichen, sei auf das obige Foto verwiesen